Die Frühberentung und das Alter

Die Frühberentung ist die Fehlzeit (durch vorzzeitige Beendigung des Erwerbsleben bzw. durch Ausschluss aus dem Erwerbsleben) die am kostspieligsten ist – und zwar ökonomisch und sozialpolitisch. Direkt vor der Frühberentung steht häufig noch die Arbeitslosigkeit.

Die Kosten der Frühberentung / Frühinvalidität sind hoch.

Hier eine Veröffentlichung aus dem Jahr 2007:

„Die arbeitsbezogenen volkswirtschaftlichen Kosten der Frühinvalidität belaufen sich in Deutschland auf mindestens 10,3 Milliarden Euro pro Jahr. Davon fallen rund 1,2 Milliarden Euro als direkte Kosten beispielsweise für die Behandlung der Frühinvaliden an. Die Folgekosten der arbeitsbezogenen Frühinvalidität für die Rentenversicherung unter anderem durch entgangene Beitragszahlungen und Effekte auf die Altersrente lassen sich jährlich mit mindestens 2,8 Milliarden Euro ansetzen. Hinzu kommen indirekte Kosten nach dem Humankapitalansatz wie zum Beispiel entgangene Arbeitseinkommen.“

Quelle: http://idw-online.de/pages/de/news191030

Mit dem Alter nimmt die Wahrscheinlichkeit, aufgrund einer Frühberentung aus dem Erwerbsleben auszuscheiden zu.

„…… Die Häufigkeit steigt – epidemiologisch plausibel – für Männer in den einzelnen Altersjahren relativ kontinuierlich bis zum Alter 56 an. Danach zeigt die Kurve eine überproportionale Steigung bis zum Alter 58 Jahre, was nicht allein auf gesundheitliche Ursachen zurückzuführen ist, sondern auch auf die Situation älterer Arbeitnehmer im Betrieb und am Arbeitsmarkt. Bei den Frauen ergibt sich im Grunde ein sehr ähnlicher, in jungen Altern leicht höherer Kurvenverlauf,……“

Quelle: http://www.gbe-bund.de/gbe10/abrechnung.prc_abr_test_logon?p_uid=&p_aid=&p_knoten=FID&p_sprache=D&p_suchstring=9818

 

 

Jörg Linder / Master of Arts in Gesundheitsmanagement und Prävention / Dipl.-Sozialarbeiter / Sozialtherapeut / Personal Fitness Trainer

 

 

 

 

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Altern im Betrieb / Betriebliche Gesundheitsförderung

Das Altern verläuft als Prozess stark unterschiedlich und höchst individuell.

Je nach Fitnessgrad und Trainingszustand nehmen z.B. die physischen Leistungsvoraussetzungen stark ab.

Die Arbeits- und Beschäftigungsbedingungen müssen entsprechend gestaltet werden, um die Gesundheit und Arbeitsfähigkeit der Erwerbstätigen langfristig zu erhalten.

Das Ziel sollte nicht sein:  Bis zur Rente zu arbeiten! Das Ziel sollte auch nicht sein, die Lebensarbeitszeit zu verlängern (falls viele nicht ensprechend gesund bleiben). – Das Ziel sollte sein:  Gesund bis zur Rente arbeiten! Und dann: Gesund in die Rente gehen!

Hier setzt Betriebliche Gesundheitsförderung an. Zum einen, in dem beispielweise körperliche Belastungen reduziert werden bzw. die Verweildauer in / bei belastenden Tätigkeiten reduziert wird.  Zum anderen in dem gesundheitliche Kompetenzen und Verhaltensweisen geschult, praktiziert und verstärkt werden.

 

Jörg Linder – Master of Arts in Gesundheitsmanagement und Prävention 

 

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