Fehlzeiten und Arbeitsunfälle

Fehlzeiten nach Wochentagen   Die meisten Krankschreibungen sind am Wochenanfang zu verzeichnen….Zum Wochenende hin nimmt die Zahl der Arbeitsunfähigkeitsmeldungen tendenziell ab. 2010 entfiel mehr als ein Drittel (33,6%) der wöchentlichen Krankmeldungen auf den Montag……“

Einschränkend ist zu sagen, dass der Beginn einiger Erkrankungen durchaus auf das Wochenende fällt, wohingegen die Krankschreibung häufig erst am Montag erfolgt (wegen Praxisöffnungszeiten etc.)

„Insofern sind in den Krankmeldungen vom Montag auch die Krankheitsfälle vom Wochenende enthalten……Dies wird häufig in der Diskussion um den „blauen Montag“ nicht bedacht

Geht man davon aus, dass die Wahrscheinlichkeit zu erkranken an allen Wochentagen gleich hoch ist, und verteilt die Arbeitsunfähigkeitsmeldungen vom Samstag, Sonntag und Montag gleichmäßig auf diese Tage, beginnen am Montag – „wochenendbereinigt“ – nur noch 12,3% der Krankheitsfälle. Danach ist der Montag nach dem Freitag (12,1%) der Wochentag mit der geringsten Zahl an Krankmeldungen……

Arbeitsunfälle   Im Jahr 2010 waren 4,5% der Arbeitsunfähigkeitsfälle auf Arbeitsunfälle zurückzuführen. Diese waren für 6,1% der Arbeitsunfähigkeitstage verantwortlich……..In kleineren Betrieben kommt es wesentlich häufiger zu Arbeitsunfällen als in größeren Unternehmen……

……Auch die durchschnittliche Dauer einer unfallbedingten Arbeitsunfähigkeit ist in kleineren Betrieben höher als in größeren Betrieben, was darauf hindeutet, das dort häufiger schwere Unfälle passieren…..“

Quelle:  Meyer et al. in: BADURA et al.: Fehlzeitenreport 2011 „Führung und Gesundheit“

Jörg Linder – Master of Arts in Gesundheitsmanagement und Prävention
 

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Agile Methoden und Prinzipien

„Agile Entwicklung verzichtet auf die methodische Strenge der klassischen Phasenabläufe und strebt einen iterativen Teamdialog mit dem Kunden an, der mithilft, das Projekt zu seiner Zufriedenheit zu beeinflussen. Immer wieder werden Änderungen diskutiert, immer wieder wird mit ihm diskutiert……

– Agilität ist die Abkehr vom linkshirndominierten Denken des „richtigen“ Menschen, es will nicht mehr so viel Wert auf Prozesse, Dokumentationen, Pläne, Lastenhefte und Pflichtenhefte legen.

– Agilität geht offen mit Veränderungen und Ungewissheiten um.

– Agilität steht für ein Denkkonstrukt, wie es eher einem „natürlichen“ Menschen entspricht, der aber eine Affinität zum „wahren“ Menschen hat….

…..Die neuen Ansätze stellen eine Abkehr von den klassischen Großprojektansätzen dar, die zunehmend als zu schwerfällig, monolithisch, kolossal und vor allem bürokratisch empfunden werden…..

….Viele Projekte werden heute nach dem agilen Prinzip angelegt und durchgeführt. Was kommt heraus? Ist nun der Stein der Weisen gefunden, wie die Unterzeichner des Manifests (Anm: gemeint ist das Agile Manifesto) glauben machen könnten? Ach nein, denn die agilen Methoden verlangen natürlich „leider“ agile Entwickler und ebenso agile Kunden…..Agilität erfordert ein hohes Maß an professionellen Kommunikationsfähigkeiten……

….Agile Entwicklung ist dann besser als solche nach bürokratischen Prozessen, wenn alle Beteiligten Pioniere und Entrepreneure sind, also auch als Personen agil sind. Ein agiles Projekt mit traditionellen Mitarbeitern („Gamma-Tieren“), die für alles Anordnungen und Arbeitszuweisen erwarten, wird tendenziell scheitern…..Innovationen sollten besser gelingen, wenn sie nach agilen Prinzipien von agilen Menschen betrieben werden, die sich während der Dauer des Innovationsprojektes draußen beim Kunden darum bemühen, dass die Neuheit reißenden Absatz und hohen Zuspruch genießt…..“

Quelle: Gunter Dueck – Das Neue und seine Feinde – campus-Verlag 2013 (S. 205 – 207)

Jörg Linder / Master of Arts in Gesundheitsmanagement und Prävention / Dipl.-Sozialarbeiter / Sozialtherapeut / Personal Fitness Trainer

 

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