Weitere Kennzahlen im Betrieblichen Gesundheitsmanagement

Neben den Frühindikatoren als BGM-Kennzahlen (siehe vorherigen Blogeintrag) ist die Erhebung von Spätindikatoren sinnvoll und nützlich.

Spätindikatoren sind u.a.

  • Anzahl der Arbeitsunfälle
  • gesamte Krankentage je Beschäftigtem
  • Ausfallkosten durch Kranheit
  • Fluktuationsquote
  • etc.

Eine weitere Kennzahl ist der Mitarbeiter Engagement Index, der grundsätzlich schwer zu ermitteln ist (in die Berechnung fließen Faktoren wie Führungsqualitäten und Kommunikation). Diese Kennzahl kann inhaltlich sinnvolle Aspekte liefern. Auf die Erhebung haben sich bestimmte Unternehmen spezialisiert, wie z.B Gallup.

Das Verhältnis aus dem Gewinn und dem eingesetzten Kapital wird mit dem Return of Investment (ROI) berechnet.

Der Work Ability Index (WAI) berechnet die aktuelle individuelle Arbeitsfähigkeit jedes Arbeitnehmers / jeder Arbeitnehmerin.

Der Begriff „Arbeitsfähigkeit“ beschreibt,  inwieweit ein Arbeitnehmer in der Lage ist, seine Arbeit zu erledigen in Relatin zu den Arbeitsanforderungen, zu seiner Gesundheit und zu seinen mentalen Ressourcen. „Arbeitsfähigkeit“ besteht hier aus zwei Komponenten:

  • die individuellen Ressourcen  (körperlich, mental, sozial / Gesundheit, Kompetenz, Werte)
  • die Arbeit (Inhalte, Organisation, soziales Arbeitsumfeld, Führung)

Quelle:  http://www.perwiss.de

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Jörg Linder / Master of Arts in Gesundheitsmanagement und Prävention / Dipl.-Sozialarbeiter / Sozialtherapeut / Personal Fitness Trainer


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BGM-Kennzahlen / Frühindikatoren

Für das Betriebliche Gesundheitsmanagement können (und sollten) verschiedene Kennzahlen verwendet werden.

Kennzahlen werden in Früh- und Spätindikatoren unterschieden.

Idealerweise werden immer auch Frühindikatoren erfasst. Häufig kommen nur Spätindikatoren (wie z.B. Fehlzeiten) zum Einsatz.

Frühindikatoren im Bereich Arbeitssicherheit:

  • Qualifizierung zum Thema Arbeitssicherheit,
  • Arbeitsplatzbegehungen,
  • Sicherheitsgespräche mit Beschäftigten,
  • Finanzmittel, die zur Verbesserung der Arbeitssicherheit eingesetzt werden

Frühindikatoren im Bereich Betriebliche Gesundheitsförderung:

  • Angebote / Anzahl der Angebote zur betrieblichen Gesundheitsförderung
  • Prozentsatz der Beschäftigten, die diese Angebote in Anspruch nehmen
  • Gesundheitszirkel und jeweilige Treffen und Beteiligungsquote
  • Angebote zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Frühindikatoren Arbeitszufriedenheit:

  • Zufriedenheit mit den Arbeitsbedingungen
  • Mitarbeiterbefragung

Quelle: Wolfram von Gagern / http://www.bwr-media.de

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Arbeit und Psyche

Psychische Erkrankungen führen immer häufiger zu Fehlzeiten und Arbeitsunfähigkeit und gelten mittlerweile als eine der Hauptursachen für Arbeitsunfähigkeitszeiten.

Dieser Trend ist durchaus bedrohlich und teilweise auch nicht nachvollziehbar (wie es dazu kommen kann etc.) und daher auch  unkotrollierbar.

Psychische Störungen beeinflussen die

– Lebensqualität  und die

– Leistungsfähigkeit

der Betroffenen.

Grundsätzlich besteht die Gefahr einer weiteren Zunahme an psychsichen Störungen. Zu nennen sind insbesondere: Konzentrationsmängel, Angstneurosen, Hilflosigkeitsgefühle und Schlafstörungen.

Es besteht auch die Gefahr, dass dieses Problemfeld nicht mit einer aktiven und ursachenorientierten Gesundheitsförderung und Prävention begegnet wird,  sondern mit dem (individuellen) verstärkten Konsum von Sucht- und Arzneimitteln und Alkohol.  (vgl. BADURA et al.: Fehlzeitenreport 2009 – Arbeit und Psyche: Belastungen reduzieren – Wohlbefinden fördern).

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