Betriebliche Gesundheitsförderung in Großunternehmen

Die demographische Entwicklung (älter werdende Gesellschaft, Rückgang der Geburten) und die Anhebung des Pensionsantrittsalters stellen das Gesundheitssystem vor neue Herausforderungen.

Auch die Arbeitgeber müssen beginnen umzudenken. Die Gruppe der Arbeitnehmer über 45 Jahre wird bald die größte der Arbeitenden bilden. Langfristige und alle Generationen ansprechende „Betriebliche Gesundheitsförderung“ wird in Zukunft unumgänglich sein. In Großbetrieben hat sich „Betriebliche Gesundheitsförderung“ bereits etabliert.

„Betriebliche Gesundheitsförderung“ ist eine moderne Unternehmensstrategie. Den meisten aller Großunternehmen ist bereits bewusst, dass sie die Leistungsfähigkeit der Organisation maßgeblich verbessert. Seit etwa 10 Jahren gibt es „Betriebliche Gesundheitsförderung“ in Österreich. Die Organisation liegt in der Hand der Oberösterreichischen Gebietskrankenkasse. Sie bildet die Kontaktstelle für das Europäische Netzwerk zu „Betrieblicher Gesundheitsförderung“.

Mittlerweile gibt es aufgrund der großen Nachfrage in jedem Bundesland eine eigene nationale Kontaktstelle. Der „Fonds Gesundes Österreich“ unterstützt „Betriebliche Gesundheitsförderung“ in Österreich finanziell. Dass „Betriebliche Gesundheitsförderung“ einen positiven Kosten-Nutzen Effekt hat, haben bereits viele Studien gezeigt.

Der Nutzen ergibt sich sowohl für den Arbeitnehmer, den Arbeitgeber, die Sozialversicherungen und auch in weiterer Folge für die Gesellschaft und die Wirtschaft.

Der ROI (Return of Investment) wird in Studien zwischen 1:2,5 und 1:10 angenommen. Dies bedeutet, dass jeder investierte Euro mindestens 2,5 bis 10 Mal zurückkommt. Allerdings sollte der Nutzen nicht nur finanziell gesehen werden, da sich manche Faktoren finanziell nicht messen lassen. Projekte zu „Betrieblicher Gesundheitsförderung“ können von unterschiedlicher Dauer sein. Mindestens sollte jedoch ein Jahr eingeplant werden, um einen gezielten Nutzen zu erreichen.

Die Planung kann individuell geschehen. Meine qualitative Erhebung im Großbetrieb der Österreichischen Lotterien hat bewiesen, dass hier bereits sehr viele Maßnahmen aus den verschiedensten Bereichen gesetzt werden. Diese sind sowohl verhältnisorientiert als auch verhaltensorientiert. Die Beteilung an meiner Umfrage lag bei 19% (87 abgegebene Fragebögen).

86% aller Befragten haben angegeben, bereits ein oder mehrere Angebote in Anspruch genommen zu haben. Dieses Ergebnis zeigt ganz klar, dass „Betriebliche Gesundheitsförderung“ große Bedeutung hat.

Am meisten in Anspruch genommen werden die Vorsorgeuntersuchung im Haus und die Impfaktionen. Am beliebtesten sind die geförderten Massagen und die Unterstützung bei Sportveranstaltungen.

Gewünscht werden vor allem eine gesündere Kantine und ein Raum für Entspannung und Fitness. Besonders sticht heraus, dass 95% aller Befragten sehr gerne oder gerne in ihrem Unternehmen arbeiten. Im Großen und Ganzen bestätigt jedoch meine Umfrage die Arbeit der Österreichischen Lotterien.

Empfehlenswert wäre jedoch eine Ganzheitsorganisation zu schaffen und nach dem Konzept des Europäischen Netzwerks für „Betriebliche Gesundheitsförderung“ zu arbeiten.

Quelle: Miriam Lichtel, Diplom-arbeit, Uni Wien – http://othes.univie.ac.at/3313/

 

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Jörg Linder – Personal Trainer / Dipl.-Sozialarbeiter (FH) / Sozialtherapeut
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Ein Gedanke zu “Betriebliche Gesundheitsförderung in Großunternehmen

  1. Tatsächlich wird betriebliche Gesundheitsförderung in immer mehr Unternehmen groß geschrieben. Trotzdem gibt es noch eine Menge Optimierungspotenzial. Genau wie Sie schreiben: „Empfehlenswert wäre jedoch eine Ganzheitsorganisation zu schaffen und nach dem Konzept des Europäischen Netzwerks für „Betriebliche Gesundheitsförderung“ zu arbeiten.“

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